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Das Bohnenproblem

Wir haben uns immer noch nicht bewegt…

Aber finally, finally haben wir nach drei Wochen mit Lety unseren Unterricht abgeschlossen! Wir freuen uns sehr darüber, da es in unserem zu Hause immer komischer wird. Hier haben wir uns unseren Schulweg von heute morgen mal aufgenommen und ein Bild von unseren Diplomen! Yeah!

Apropos komisch

Wo fangen wir an… da gibt es Lavage (so wird er geschrieben :D) der immer die Nase hochzieht, dann gibt es Dennis der einfach nicht aufhört kontextlos zu reden und es gibt Elisabeth die irgendwie unter Stimmungsschwankungen leidet. Auch das Essen hat sie im Verlauf der Tage mehr oder weniger immer weiter auf Bohnen reduziert. Ich (Anki) bin soweit, dass ich sie nicht mehr essen kann. Morgens, mittags, abends… wirklich! Der Geschmack ist dabei kaum das Problem, sondern was übermäßger Bohnenverzehr mit den Magen-Darm-Trakt anstellt.

Ihr merkt schon: es wird Zeit zu gehen!

Santa Maria

Am letzten Samstag haben wir uns auf unseren ersten Vulkan getraut! Wir hatten wirklich Respekt, da der Anstieg ca. 4  Stunden dauern sollte und man dabei ca. 1300 Höhenmeter absolviert. Das unsere körperliche Fitness momentan eher auf einem „Nach-10-Treppenstufen-schnapp-ich-nach-Luft“- Level ist, macht es dabei eigentlich nicht besser.

Aber „We did it!“ Begleitet von einer Gemeinde aus Chichicastenango, die zum Beten auf den Berg wollten, sind wir gemeinsam hochgestapft. Jeder hat jeden ein wenig motiviert und so viel es uns im Ganzen auch nicht so schwer wir erwartet. Der mit Abstand größte Motivationskick war jedoch, dass unter der Gemeinde aus Chichicastenango auch ca. 60  Jahre alte Frauen waren, die in der traditionellen Kleidung (u.a. Rock und Ballerinas) den Berg erklommen haben. Unglaublich! Das war für uns ein Zeichen!

Da es an diesem Tag sehr bewölkt war, haben wir leider keine Aussicht über die Stadt gehabt, sondern über einer dicken Wolkendecke gestanden. Aber auch das war ein tolles Gefühl, zu Fuß bis über die Wolken gelaufen zu sein. Sehr stolz und ziemlich kaputt haben wir dann dort unsere Brotzeit mit Avokado und Tomate gemacht, während die Anderen in ihre Gebete einstiegen.

Hier haben wir ein paar Bilder vom Trip für euch zusammengestellt:

Die Taufe von Melanie

Am Sonntag war dann die Taufe von Melanie. An diesem Tag wurden in der Kirche noch ca. 8 weitere Kinder getauft, fast alle im gleichen Alter wie Melanie. Obwohl das tatsächlich eigentlich nicht üblich ist. Der Ablauf der Messe war exakt, wie eine katholische Messe in Deutschland. Danach wurden dann die Kinder getauft und nach ca. 2 Stunden wollten wir wieder nach Hause fahren. Wir waren zu acht und es gab nur ein Taxi – kein Problem! Das passt schon! Es war eine spannende Fahrt. 😀 Gut angekommen, gab es dann hier im Haus noch ein gemeinsames Mittagessen mit Familie und Freunden (Kartoffelbrei, irgendwas mit Fleisch, Paprika und Eiern und Rotkohl mit Mayonaise) auch das ein oder andere Glas Wodka und Whiskey gab es. Wir haben uns jedoch schnell aus besagter Feierlichkeit zurückgezogen, da wir noch etwas erschöpft vom Vortag (Vulkanbesteigung) waren uuuund auch natürlich auch noch Hausaufgaben zu machen hatten. 😉

Abreise

Heute Abend gibt es noch ein kleines Abschiedsessen mit der Familie, denn morgen brechen wir auf nach Antigua, Guatemala. Dort bleiben wir dann für ca. 2 Nächte, um dann in unser fünftes Land, El Salavador, zu reisen. Wir wissen, dass es eines der unsichersten Länder der Welt ist und wir waren uns auch Lange nicht sicher, ob wir es wirklich wagen sollen, aber diese Chance werden wir vermutlich nicht wieder haben und ja, deshalb versuchen wir es.

Wir melden uns dann demnächst mal wieder, bis bald!

P.S. Hier noch ein paar Fotos, die wir zwischendurch geschossen haben